Warum Jammern dich festhält
Shownotes
Jammern fühlt sich manchmal erleichternd an. Aber es verändert nichts.
In dieser Folge spreche ich ehrlich darüber, warum Jammern so verführerisch ist – und warum es uns gleichzeitig genau dort hält, wo wir innerlich längst nicht mehr sein wollen.
Ich teile meine eigene Erfahrung aus einer Zeit, in der ich unzufrieden war, viel hinterfragt habe und trotzdem geblieben bin.
Nicht, weil ich keine Lösungen wollte, sondern weil Verantwortung zu übernehmen Angst macht.
Diese Folge ist eine Einladung, ehrlich hinzuschauen: Was ist Jammern – und was ist echte Ehrlichkeit? Und was passiert, wenn du aufhörst, dich selbst zu vertrösten und beginnst, dich ernst zu nehmen?
In der nächsten Folge sprechen wir darüber, warum Selbstzweifel kein Zeichen von Unfähigkeit sind – sondern oft genau dann auftauchen, wenn du beginnst zu wachsen.
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Dein aktuelles Leben spiegelt nicht dein volles Potenzial wieder, dann bist du hier genau richtig. Willkommen bei Femreis, Business, Mindset und Mut für deinen Weg in die Selbstständigkeit. Ich bin Arabella, Kortkass-Expertin und Gründerin meines Untermilmens Creative Office.
In diesem Podcast bekommst du klare Business Strategien, Mindset Impulse und ehrliche Gespräche mit Frauen, die ihren Traum von Unabhängigkeit leben, gesprechen Übergründung, finanzielle Selbstbestimmung und die innere Haltung, die es braucht, um wirklich für sich loszugehen. Femreis ist dein Raum für Klarheit, Mut und Wachstum, für Reihen, abonniert den Podcast und lass uns gemeinsam wachsen. Und der Moment, in dem ich aufgehört habe, zu jammern und angefangen habe hinzuschauen, war unbequem.
Aber er war notwendig. Jammern verändert nichts und ich meine damit nicht, dass man keine schlechten Tage haben darf oder dass man immer positiv sein muss, überhaupt nicht. Ich meine, diese ständige innere Kreisen, dieses mein Job nervt mich, ich fühle mich nicht gesehen, eigentlich will ich was anderes und dann passiert trotzdem nichts.
So war das bei mir auch lange Zeit. Ich habe funktioniert, ich habe mich beschwert, ich habe genickt und bin trotzdem jeden Morgen wieder losgefahren. Nicht weil ich nicht drüber nachgedacht habe, sondern weil jammern manchmal leichter ist als Verantwortung zu übernehmen.
Jammern hat einen Vorteil, man muss nichts entscheiden, man darf unzufrieden sein und trotzdem alles so lassen, wie es ist, man bekommt Verständnis, Zuspruch und man bekommt vielleicht sogar Mitleid. Aber man bleibt genau da, wo man innerlich längst nicht mehr sein will. Und dass gemeine daran ist, jammern fühlt sich kurz entlasten an, aber langfristig macht's müde und klein.
Ich glaube, viele Frauen jammern nicht, weil sie keine Lösung wollen, sondern weil sie Angst vor den nächsten Schritt haben, Angst davor sich selbst ernst zu nehmen. Ich habe früher oft gesagt, ich weiß ja, dass ich da eigentlich nicht hingehöre. Irgendwann mache ich was eigenes, jetzt ist halt noch nicht der richtige Zeitpunkt.
Und das habe ich mir selbst lange geglaubt. Heute weiß ich, ich habe mich damit beruhigt, mich selbst vertröstet und meine eigenen Wünsche auf später verschoben. Nicht weil sie mir nicht wichtig waren, sondern weil sie mir zu wichtig waren, um zu scheitern.
Und irgendwann habe ich gemerkt, dieses ständige Jammern hat mir mehr Energie gezogen als mein Job selbst. Und das ist mir ganz wichtig, dass du das verstehst. Ehrlich seines nicht jammern.
Ehrlich seines heißt, ich bin unglücklich, ich halte das so nicht mehr aus, ich weiß noch nicht, aber ich will Veränderung. Jammern heißt, immer wieder dieselbe Geschichte erzählen und hoffen, dass sich irgendwann etwas von der Leyen ändert. Und vielleicht erkennst du dich gerade.
Vielleicht erzählst du seit Monaten oder Jahren dieselben Sätze. Dann ist die Frage nicht, warum geht's mir so, sondern was vermeide ich gerade. Ich sagte, dass jetzt ganz ruhig und klar, niemand wird die dieses Leben bauen, niemand wird kommen und sagen, jetzt ist ein Moment.
Wenn du wartest, bist du dich sicher fühlst, wartest du wahrscheinlich ewig. Und nein, das heißt nicht, kündigen, alles zu skieren und kopfluss sein. Aber es heißt, aufhören dich selbst zu belügen.
Denn da war oft unglücklich zu sein, nur um niemanden zu enttäuschen, ist kein Zeichen von Stärke. Es ist ein Zeichen, dass du dich selbst vergisst. Was also hilft wirklich? Keine fünf Jahrespläne, kein perfektes Konzept, keine große Entscheidung von heute auf morgen, sondern ein ehrlicher Moment mit dir selbst.
Vielleicht diese eine Frage, was würde ich tun, wenn ich aufhören würde, mich klein zu reden? Vielleicht erst mal nur zulassen, dass du mehr willst, dass du unzufrieden bist, dass du dich nach Freiheit sehnst. Veränderungen beginnt nicht mit Mut, sondern mit Ehrlichkeit. Und der Mut kommt später Schritt für Schritt.
Wenn du dich gerade ertappt fühlst, bitte verurteile dich nicht. Du bist nicht schwach, du bist nicht undankbar. Du bist einfach an einem Punkt, an dem dein inneres Lauter wird.
Ich war genau da, sehr lange sogar. Und der Moment, in dem ich aufhörte, abzujammeln und angefangen habe, ihn zu schauen, warum bekämen. Aber er war notwendig.
In der nächsten Folge sprechen wir darüber, warum selbst zweifel kein Zeichen dafür sind, was du unfähig bist, sondern oft genau dann kommen, wenn du wetzt. Und du hast dieser Folge nur einen Gedanken mitmüßt, dann vielleicht diesen, du darfst unzufrieden sein, aber du darfst dich auch ernst nehmen. Und genau da beginnt dein Weg.
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