Dein Podcast braucht nicht mehr Hörer - sondern die richtigen Folgen

Shownotes

Du hast Hörer:innen, bekommst positives Feedback, aber kaum Kund:innen über deinen Podcast?

Es liegt auch nicht an deiner Reichweite.

In dieser Folge erfährst du, warum dein Podcast zwar wertvoll und informativ ist, aber trotzdem nicht automatisch Menschen dazu bringt, mit dir arbeiten zu wollen. Und warum es entscheidend ist, nicht nur zu überlegen, worüber du sprechen möchtest, sondern auch, was eine Folge bei deiner potenziellen Kundin bewirken soll.

Außerdem zeige ich dir, wie du deine letzten 10 Folgen einmal aus einer völlig neuen Perspektive betrachten kannst und welche fünf Podcast-Typen dabei eine wichtige Rolle spielen.

Hol dir passend dazu meinen kostenlosen Guide „5 Podcast-Typen, die dir Kunden bringen“ und finde heraus, welche Folgen deinem Podcast bisher vielleicht noch fehlen.

Den Link findest du in hier: https://www.arabella-creativeoffice.de/freebie-5-podcast-typen

Mehr über mich und meine Arbeit als Podcast-Expertin: Instagram: @arabella.creativeoffice Website: www.arabella-creativeoffice.de

Transkript anzeigen

(0:05 - 0:42)

Dein aktuelles Leben spiegelt nicht dein volles Potenzial wider? Dann bist du hier genau richtig. Willkommen bei Femrise – Business, Mindset und Mut für deinen Weg in die Selbstständigkeit. Ich bin Arabella, Podcast-Expertin und Gründerin meines Unternehmens Creative Office.

In diesem Podcast bekommst du klare Business-Strategien, Mindset-Impulse und ehrliche Gespräche mit Frauen, die ihren Traum von Unabhängigkeit leben, Gespräche über Gründung, finanzielle Selbstbestimmung und die innere Haltung, die es braucht, um wirklich für sich loszugehen. Femrise ist ein Raum für Klarheit, Mut und Wachstum. Hör rein, abonnier den Podcast und lass uns gemeinsam wachsen.

(0:51 - 2:17)

Was, wenn dein Problem gar nicht ist, dass zu wenige Menschen deinen Podcast hören? Was, wenn die richtigen Menschen längst zuhören? Vielleicht kennst du diese Situation. Du veröffentlichst seit Monaten oder vielleicht sogar schon seit Jahren deinen Podcast. Du setzt dich hin, überlegst dir ein Thema, nimmst die Folge auf, bearbeitest sie oder lässt sie bearbeiten, schreibst deine Texte dazu und veröffentlichst sie.

Und eigentlich läuft es auch gar nicht schlecht. Menschen hören zu. Vielleicht bekommst du sogar Nachrichten wie, richtig gute Folge, das hat mir total geholfen oder ich höre deinen Podcast wirklich gerne.

Und natürlich freust du dich darüber. Aber wenn du deinen Podcast einmal ganz nüchtern aus Business-Sicht betrachtest, fehlt trotzdem etwas. Es entstehen kaum Kunden daraus.

Und irgendwann kommt wahrscheinlich der Gedanke, vielleicht brauche ich einfach mehr Hörer, mehr Downloads, mehr Reichweite. Vielleicht muss ich meinen Podcast stärker auf Instagram bewerben. Vielleicht brauche ich bekanntere Interviewgäste.

Und genau an dieser Stelle würde ich gerne einmal eine ganz andere Frage stellen. Was, wenn dein Problem gar nicht ist, dass zu wenige Menschen deinen Podcast hören? Was, wenn die richtigen Menschen längst zuhören, aber nicht die richtigen Folgen von dir bekommen? Ich schaue mir natürlich sehr viele Podcasts an. Und dabei gibt es etwas, das ich immer wieder sehe.

Da ist richtig viel Wissen vorhanden. Die Person hinter dem Podcast ist Expertin in ihrem Thema. Die Folgen sind professionell.

(2:17 - 8:28)

Die Person veröffentlicht regelmäßig. Und trotzdem könnte ich nach 10 Folgen zwar ziemlich genau sagen, die Frau kennt sich aus, aber ich hätte noch lange nicht automatisch das Gefühl, mit genau dieser Frau möchte ich arbeiten. Und das ist ein ziemlich großer Unterschied.

Denn Wissen allein löst noch keine Kaufentscheidung aus. Stell dir einmal eine Hörerin deines Podcasts vor. Nennen wir sie einfach mal Lisa.

Lisa ist eigentlich genau die Kundin, die du erreichen möchtest. Sie hat ein Problem, bei dem du ihr helfen könntest. Sie entdeckt deinen Podcast und hört eine Folge.

Die Folge gefällt ihr. Also hört sie noch eine. Und noch eine.

Du gibst ihr richtig gute Tipps. Du erklärst Dinge, du beantwortest Fragen. Und Lisa denkt sich, wow, richtig guter Podcast.

Und genau das ist natürlich erst einmal etwas Positives. Aber jetzt kommt die entscheidende Frage. Was müsste Lisa hören, damit aus richtig guter Podcast irgendwann genau dabei brauche ich Unterstützung wird? Denn das sind zwei komplett unterschiedliche Gedanken.

Genau hier verändert sich für mich Podcast-Content. Früher hätte ich bei Podcast-Planung wahrscheinlich viel stärker gefragt, welche Themen interessieren meine Zielgruppe. Und das ist natürlich nicht falsch.

Heute würde ich aber noch eine zweite Frage ergänzen. Was soll diese Folge bei meiner Hörerin bewirken? Soll sie einen Einwand aus dem Weg räumen? Soll sie erkennen, welche Veränderung überhaupt möglich ist? Soll sie verstehen, warum ihre bisherigen Lösungsversuche vielleicht nicht funktionieren? Soll sie eine Expertise zu einem ganz bestimmten Problem erleben? Oder soll sie anhand einer Geschichte sehen, wie jemand von einem Ausgangspunkt zu einem Ergebnis gekommen ist? Plötzlich planst du Podcast-Folgen nicht mehr nur danach, worüber du sprechen möchtest. Du planst danach, welchen Job eine Folge für dein Business übernehmen soll.

Und genau das ist für mich eine der größten Unterschiede zwischen einem Podcast, der einfach regelmäßig Content veröffentlicht, und einem Podcast, der strategisch für dein Business arbeitet. Nehmen wir an, du bist Ernährungsberaterin. Deine Zielgruppe sind Frauen über 40 in Führungspositionen, die einen vollen Alltag haben und sich eigentlich gesünder ernähren möchten.

Jetzt könntest du natürlich eine Folge aufnehmen wie 5 gesunde Frühstücksideen. Hilfreich. Die Hörerin nimmt vielleicht sogar eine Idee mit.

Aber nehmen wir an, eine ihrer größten Überzeugungen ist, gesunde Ernährung funktioniert bei mir eh nicht. Ich habe überhaupt keine Zeit, jeden Abend frisch zu kochen. Dann könnte eine komplett andere Folge entstehen.

Gesunde Ernährung trotz 50-Stunden-Woche, warum du dafür nicht jeden Abend kochen musst. Jetzt beantwortest du nicht einfach eine Wissensfrage. Du arbeitest an etwas, das möglicherweise zwischen deiner potenziellen Kundin und einer Zusammenarbeit steht.

Oder du erzählst von einer Kundin, die vorher genau dieses Problem hatte. Wie sah ihr Alltag vorher aus? Was hat sie schon ausprobiert? Warum hat es nicht funktioniert? Was habt ihr verändert? Und was ist heute anders? Das Thema bleibt gesunde Ernährung, aber die Funktion der Folge verändert sich komplett. Und jetzt schau einmal auf deinen eigenen Podcast.

Wenn du einen Business-Podcast hast, mach nach dieser Folge einmal folgendes. Öffne deinen Podcast und schau dir nun deine letzten zehn Folgen an. Und dann frag dich nicht, sind das gute Themen? Sondern, welche Aufgabe übernehmen diese Folgen eigentlich? Vielleicht stellst du fest, ich erkläre hauptsächlich, ich gebe sehr viele Tipps, ich führe fast nur Interviews oder meine Folgen behandeln zwar unterschiedliche Themen, aber eigentlich machen sie strategisch immer dasselbe.

Und genau dann kann es passieren, dass jemand deinen Podcast monatelang hört, dich sympathisch findet und fachlich schätzt, aber nie diesen nächsten Schritt macht. Mein Freebie beschreibt genau diesen Unterschied zwischen reichweiten Content, der informiert oder unterhält und zielgerichtetem Content, der unter anderem Vertrauen aufbaut, Expertise zeigt und Kaufhindernisse abbaut. Das bedeutet übrigens nicht, dass jede Folge verkaufen muss.

Das wäre für mich das andere Extrem. Ich möchte nicht, dass du ab jetzt vor jeder Aufnahme denkst, okay, wie bekomme ich jetzt mein Angebot in diese Folge? Ein Podcast darf unterhalten, du darfst persönliche Geschichten erzählen, du darfst Interviews führen, du darfst einfach mal eine richtig gute Wissensfolge aufnehmen. Aber wenn dein Podcast Teil deines Businesses ist und du dir wünschst, darüber Kunden zu gewinnen, würde ich nicht jede Woche zufällig entscheiden, worüber du sprichst.

Denn dann überlässt du auch dem Zufall, welche Gedanken du bei deinem potenziellen Kunden auslöst. Und genau deshalb habe ich mir fünf Podcast-Typen genauer angeschaut. Es gibt fünf Arten von Folgen, die ich bei der strategischen Planung besonders spannend finde.

Diese fünf Typen haben unterschiedliche Aufgaben innerhalb deines Podcasts. Genau so unterscheidest du sie auch in deinem eigenen System. Genau deshalb möchte ich sie dir an dieser Stelle auch nicht einfach nur aufzählen und dich damit alleine lassen.

Ich habe daraus einen kostenlosen Guide erstellt. Im Guide 5 Podcast-Typen, die der Kunden bringen, zeige ich dir die fünf Typen genauer und vor allem, welche Aufgaben sie jeweils übernehmen. Damit du bei deiner nächsten Themenplanung nicht wieder nur vor der Frage sitzt, worüber könnte ich denn mal wieder sprechen, sondern stattdessen überlegen kannst, welche Folge braucht meine potenzielle Kundin gerade von mir.

Und genau das verändert Themenplanung für mich komplett. Denn dann wird dein Podcast nicht einfach voller, er wird strategischer. Vielleicht schaust du heute einmal auf deine letzten zehn Folgen und fragst dich, haben meine Folgen unterschiedliche strategische Aufgaben oder veröffentliche eigentlich immer wieder denselben Content in unterschiedlichen Verpackungen.

Und wenn es nur ein Gedanke ist, den du aus dieser Folge mitnehmen solltest, dann ist es dieser. Dein Podcast braucht nicht zwingend mehr Hörer, um Kunden zu gewinnen. Vielleicht brauchen deine bestehenden Hörer einfach die richtigen Folgen.

Wenn du herausfinden möchtest, welche fünf Podcast-Typen dabei in deinem Podcast nicht fehlen sollten, dann hol dir meinen kostenlosen Guide 5 Podcast-Typen, die dir Kunden bringen. Den Link findest du in den Shownotes. Und dann mach gerne direkt den kleinen Test.

Nimm deine letzten zehn Folgen und ordne sie den fünf Folgen-Typen zu. Ich bin ziemlich gespannt, was du dabei über deinen eigenen Podcast herausfindest.

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