Wie viel Geld brauchst du wirklich für deine Selbstständigkeit?
Shownotes
Du willst dich selbstständig machen – aber dieser eine Gedanke hält dich zurück: „Ich kann mir das gerade nicht leisten.“
In dieser Folge sprechen wir ehrlich und ohne Schönreden über das Thema Geld beim Start in die Selbstständigkeit.
Du erfährst: – warum viele den finanziellen Aufwand völlig überschätzen – welche 3 realistischen Wege es gibt, um zu starten – was du wirklich brauchst (und was nicht) – wie du deine Fixkosten konkret berechnest – und warum Klarheit über Zahlen dir Sicherheit gibt
Diese Folge ist für dich, wenn du spürst, dass da mehr für dich möglich ist – aber dich Unsicherheit und finanzielle Gedanken noch zurückhalten.
Denn die Wahrheit ist: Du brauchst nicht „mehr Geld“, um zu starten. Du brauchst Klarheit, einen Plan und den Mut, loszugehen. Und wenn es nur ein Gedanke ist, den du aus dieser Folge mitnehmen sollst, dann ist es dieser: Geld wird planbar, wenn du hinschaust.
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Transkript anzeigen
(0:05 - 0:42)
Dein aktuelles Leben spiegelt nicht dein volles Potenzial wider? Dann bist du hier genau richtig. Willkommen bei Femrise – Business, Mindset und Mut für deinen Weg in die Selbstständigkeit. Ich bin Arabella, Podcast-Expertin und Gründerin meines Unternehmens Creative Office.
In diesem Podcast bekommst du klare Business-Strategien, Mindset-Impulse und ehrliche Gespräche mit Frauen, die ihren Traum von Unabhängigkeit leben, Gespräche über Gründung, finanzielle Selbstbestimmung und die innere Haltung, die es braucht, um wirklich für sich loszugehen. Femrise ist ein Raum für Klarheit, Mut und Wachstum. Hör rein, abonnier den Podcast und lass uns gemeinsam wachsen.
(0:51 - 5:56)
Wie viel Geld brauchst du wirklich, um deine Selbstständigkeit zu starten? Ich glaube, einer der größten Gründe, warum viele Frauen nicht starten, ist nicht unbedingt die fehlende Idee, nicht die fehlende Kompetenz, sondern dieser eine Gedanke, ich kann mir das gerade nicht leisten. Und ich möchte heute mal ganz nüchtern über Geld sprechen. Wie viel Geld brauchst du wirklich, um zu starten? Und vielleicht noch wichtiger, brauchst du wirklich so viel, wie du glaubst? Viele denken, Selbstständigkeit bedeutet mehrere Monate ohne Einkommen auskommen, riesige Investitionen, Website, Logo, Branding, kostet alles Geld, Kurse, Tools, Technik und dann entsteht innerlich dieser Gedanke, das geht gerade nicht.
Aber lass uns das mal auseinandernehmen. Es gibt drei Arten zu beginnen und viele werfen sie durcheinander. Vollzeitstart mit direkter Kündigung, das ist die riskanteste Variante.
Hier brauchst du auf jeden Fall Rücklagen für drei bis sechs Monate, hundertprozentige Klarheit über dein Angebot, einen konkreten Plan. Das ist aber nicht die einzige Möglichkeit. Die zweite Variante ist der nebenberufliche Aufbau.
Das ist realistisch für sehr viele. Hier brauchst du Zeit, Fokus und eine etwas minimalere Kostenstruktur. Das kommt natürlich immer auf die Branche drauf an.
Drittens ist wie eine Art Testphase. Du startest nicht offiziell, du testest erstmal, du bietest Mini-Angebote an, suchst dir Testkunden, sprichst mit Kunden über dein Angebot. Dafür brauchst du in den meisten Fällen erstmal nicht unbedingt ein Startkapital.
Nehmen wir an, du willst nebenberuflich starten. Was brauchst du denn wirklich? Natürlich brauchen wir in Deutschland erstmal die Gewerbeanmeldung. Die kostet je nach Stadt vielleicht 20 bis 40 Euro.
Du brauchst eventuell ein Buchhaltungstool, das kostet meist zwischen 15 und 30 Euro im Monat, vielleicht noch ein Abo für verschiedene Programme. Für die Gewerbeanmeldung mit allen ersten Anmeldungen sprechen wir hier vielleicht von wenigen 100 Euro. Auch hier bitte wieder beachten, je nach Branche, wenn man auch schon Waren einkaufen muss, dann ist es natürlich immer nochmal anders.
Der größte Punkt sind meistens die privaten Fixkosten. Wenn du langfristig in Vollzeit starten willst, musst du deine privaten Zahlen kennen und viele vermeiden genau das. Frag dich also, wie viel brauche ich im Monat wirklich? Nicht geschätzt, sondern ganz konkret.
Schreib dir deine ganzen Ausgaben mal zusammen. Hier zählen dazu Miete, Versicherungen, Lebensmittel, Tankkosten, alles was monatlich fix anfällt. Wenn du diese Zahl kennst, wird es auf einmal planbarer.
Hier mal ein realistisches Beispiel. Angenommen du brauchst 2500 Euro im Monat, dann kannst du dir zum Beispiel ausrechnen, dass du fünf Kunden a 500 Euro bräuchtest oder drei Kunden a 900 Euro und plötzlich wird das Ganze greifbar. Unklarheit macht immer Angst, aber die Zahlen, die du hier aufschreibst, macht das Ganze konkret.
Aber ganz ehrlich, ich weiß schon, manchmal ist der Gedanke von ich habe nicht genug Geld echt beängstigend. Und Angst, sichtbar zu werden, zu scheitern und nicht genug zu sein, macht das Ganze auch nicht leichter. Frag dich hier mal selber ganz konkret, fehlt dir wirklich das Kapital oder fehlt dir vielleicht gerade einfach die Sicherheit gedanklich oder auch von außen? Nimm dir also Zeit, um deine Zahlen genau zu kalkulieren.
Was brauche ich, was habe ich, was kann ich realistisch damit erreichen? Meist braucht man gar kein großes Kapital, um zu starten. Erstmal ein klares Angebot, echte Gespräche mit Kunden, der Fokus und der Mut. Die meisten starten nicht, weil sie glauben, erst finanziell perfekt aufgestellt sein zu müssen.
Aber Selbstständigkeit ist kein Sprung von 0 auf 100. Wenn du dir gerade denkst, okay, vielleicht geht es doch, dann starte doch mal mit folgenden. Schreib deine monatlichen Fixkosten auf, definiere dein Angebot, führe zum Beispiel fünf Gespräche in den nächsten Wochen und schreib erst die Angebote bzw.
Rechnungen, wenn du dann schon Kunden gewonnen hast. Und wenn es nur ein Gedanke ist, den du aus dieser Folge mitnehmen sollst, dann ist es dieser. Du brauchst Klarheit über deine Zahlen und Mut loszugehen.
Geld wird planbar, wenn du hinschaust. Und vielleicht ist jetzt genau der richtige Moment, um nicht weiter zu warten, sondern zu starten.
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