Ganz oder gar nicht - im Interview mit Sandra Maria Müller

Shownotes

Wie fühlt es sich wirklich an, den sicheren Job zu verlassen und den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen?

In dieser Interviewfolge spreche ich mit Sandra-Maria Müller, Gründerin von Herzstuben Immobilien im Allgäu – einer Immobilienmarke, die bewusst auf Herzlichkeit, Persönlichkeit und Werte setzt.

Sandra erzählt ehrlich:

• Wie sie nebenberuflich gestartet ist • Warum es bei ihr nicht sofort „lief“ – und sie trotzdem gekündigt hat • Welche finanziellen Herausforderungen sie unterschätzt hat • Warum Netzwerken in der Gründungsphase alles verändern kann • Weshalb Perfektion ein Mythos ist • Und warum der Worst Case oft weniger schlimm ist, als wir denken

Wir sprechen über Sicherheit vs. Sehnsucht, über schlaflose Nächte, Selbstzweifel, VisionBoards – und über das tiefe Warum, das dich durch schwierige Phasen trägt.

Diese Folge ist für dich, wenn du:

– über Selbstständigkeit nachdenkst – bereits gegründet hast und gerade zweifelst – mehr Klarheit für deinen eigenen Weg suchst – wissen willst, wie andere Frauen ihren Mut gefunden haben

Und wenn es nur ein Gedanke ist, den du aus dieser Folge mitnehmen sollst, dann ist es dieser …

Du musst nicht perfekt vorbereitet sein. Du musst nur bereit sein, loszugehen.

Mehr zu Sandra Maria Müller & Herzstuben:

Website: www.herzstuben.de Instagram: @herzstuben

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Transkript anzeigen

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(0:05 - 0:15)

Dein aktuelles Leben spiegelt nicht dein volles Potenzial wider? Dann bist du hier genau richtig. Willkommen bei FemRise. Business, Mindset und Mut für deinen Weg in die Selbstständigkeit.

(0:15 - 0:35)

Ich bin Arabella, Podcast-Expertin und Gründerin meines Unternehmens Creative Office. In diesem Podcast bekommst du klare Business-Strategien, Mindset-Impulse und ehrliche Gespräche mit Frauen, die ihren Traum von Unabhängigkeit leben. Wir sprechen über Gründung, finanzielle Selbstbestimmung und die innere Haltung, die es braucht, um wirklich für sich loszugehen.

(0:35 - 1:12)

FemRise ist ein Raum für Klarheit, Mut und Wachstum. Hör rein, abonnier den Podcast und lass uns gemeinsam wachsen. Ja, hallo zu einer neuen Folge.

Ich habe heute eine ganz besondere Frau bei mir sitzen und zwar die Sandra-Maria Müller. Und ich habe auch eine ganz besondere Beziehung zu ihr, weil wir uns schon den ganzen Weg begleitet haben, seit wir beide selbstständig sind. Und deswegen möchte ich euch halt mal ein bisschen was darüber erzählen.

Wir starten mal rein, würde ich sagen. Hi Sandra. Hi Arabella.

(1:13 - 2:24)

Ja, erzähl uns doch mal ein bisschen was über deine Firma, wie die Firma heißt, wie du heißt. Einfach mal eine kleine Vorstellung von deinem Unternehmen. Also, ich bin Sandra-Maria Müller, das hast du ja schon gesagt.

Man darf mich an Sandra nennen. Meine Firma, die heißt Herzstuben Immobilien im Allgäu. Herzstuben steht für die Herzlichkeit und Stube für das Wohnzimmer, das Herz einer Immobilie.

Und wie man da vielleicht schon heraus hört, bin ich Immobilienmarktlerin und schaue, dass ich einfach in die ganze Branche ein bisschen mehr Herzlichkeit reinbringe. Sehr cool. Und wie kam es denn dazu, dass du dich selbstständig, also dass du dich damals selbstständig gemacht hast? Na ja, als Immobilienhandel schon seit ich 20 bin.

Einfach privat gekauft, verkauft, vermietet, da die ersten Erfahrungen gesammelt. Und das hat mir immer extrem viel Spaß gemacht. Und ich habe schon ganz oft zur Spaßeshalber gesagt, ach, das wäre doch eigentlich voll der gute Topf für mich.

Aber habe mich dann irgendwie nicht weiter mit dem Gedanken beschäftigt und habe auch sehr viele Markler kennengelernt, wo ich mir gedacht habe, nee, so will ich nicht sein. Und irgendwann kam dann die Gelegenheit, wo ich einfach darauf aufmerksam geworden bin, dass es ja auch die Möglichkeit gibt, sich selbstständig zu machen und es einfach anders anzugehen. Und das habe ich dann einfach immer gestartet.

(2:25 - 2:47)

Ich fand das so cool. Kurz zu unserer Geschichte. Wir haben uns ja damals bei einem Netzwerktreffen kennengelernt und standen da beide eigentlich noch ziemlich bei null.

Also ich glaube, du warst so einen kleinen Schritt vielleicht vor mir. Aber im Endeffekt haben wir uns da kennengelernt und haben beide schon gewusst, wir wollen uns irgendwie selbstständig machen, waren da so in dem Prozess dringegangen. Und gerade da ist Netzwerken ja sowieso super hilfreich.

(2:47 - 3:13)

Und ab da ging das eigentlich so bei beiden los, würde ich mal sagen. Seitdem können wir da unseren Weg so verfolgen. Das stimmt.

Da kann ich mich auch noch gut dran erinnern, wie wir da beide bei den Netzwerktreffen waren und beide so, ja, wir überlegen uns selbstständig zu machen und haben wir beide noch nicht so recht gewusst, wie wir das angehen wollen. Und bei mir hat es dann, also es war ziemlich genau ein Jahr nach diesem ersten Treffen, wo ich mich dann selbstständig gemacht habe. War ein langer Weg, aber ja.

(3:13 - 3:31)

Was ist denn in dem Jahr so passiert? Viele Überlegungen, viele schlaflose Nächte. Und vielleicht muss man dazu sagen, ich habe angefangen, dass ich mich nebenberuflich selbstständig gemacht habe. Und nicht sofort ganz eigenständig, sondern ich war erst Mobiliamarktlerin, als Handelsvertreter bei einer anderen Firma.

(3:32 - 3:44)

Bin quasi in denen ihren Firmenauftreten dann auftreten. Und hab dann aber irgendwann gesagt, nee, will mein eigenes Ding machen. Und am Anfang eben das ganze Leben beruflich mit dieser anderen Firma.

(3:44 - 4:00)

Und da waren am Anfang halt ja viel so dieses, okay, mach das mal so nebenher. Und passiert ist nichts Konkretes. Aber irgendwann kam einfach der Punkt, wo ich gesagt habe, es geht nicht.

Entweder ganz oder gar nicht. Und dann kam halt der Gedanke auf. Und es hat mir ein bisschen gedauert, bis ich dann den Mut gehabt habe, es wirklich durchzuziehen.

(4:00 - 4:10)

Ja, das war bei mir ja ähnlich. Oder ich würde mal sagen, es geht den meisten so. Du hast ja nicht von Anfang an den Mut oder sagst, das mache ich jetzt und dann geht es los.

(4:10 - 4:20)

Sondern das ist echt immer so ein Prozess, finde ich, wo man immer weiter reinwächst und alles Stück für Stück aufbaut. Wir beide haben uns da viel Zeit genommen, haben uns das gut überlegt. Ich glaube, es gibt ein paar, wo es ein bisschen schneller geht.

(4:20 - 4:31)

Aber diese Überlegungsphase, die hat gerade jeder. Und wir sind halt einfach auch Sicherheitsmenschen, würde ich mal sagen. Deswegen noch der Job und das nur nebenzu zu machen, dass du trotzdem noch dein Einkommen hast.

(4:32 - 4:39)

Ja, das war bei mir auch ein Riesenthema, die Überlegungen. Weil natürlich dann erst mal das Fixgehalt wegfällt. Und das war bei mir gar nicht so wenig.

(4:39 - 4:52)

Da überlegt man das schon ganz genau, ob man das machen will oder nicht. Das ist ja doch ein gewisses Risiko, das man eingeht. Aber was waren denn dann so deine ersten Steps, wenn du jetzt nochmal zurückdenkst, wie es irgendwie losgegangen ist? Das wird vielleicht viele interessieren.

(4:53 - 5:08)

Also erst mal, wie gesagt, habe ich angefangen nebenberuflich und mit einer anderen Firma. Das war so ein ganz, ganz, ganz softer Einstieg, weil es war einfach auch jemand da, wo ich immer Fragen können habe. Und durch das Nebenberufliche war halt das Festgeld, also das feste Gehalt war immer noch da.

(5:09 - 5:19)

Und dann die nächsten Steps. Irgendwann ging es los, dass ich gemerkt habe, das funktioniert nicht. Nicht, weil ich zu viele Aufträge gehabt habe, im Gegenteil, sondern eher, weil ich zu wenig Jobs habe.

(5:20 - 5:36)

Also viele machen das so, dass sie sagen, ja, ich arbeite jetzt nebenberuflich und mache das. Und sobald es gut läuft, kündigen sie ihren Hauptjob. Bei mir war es eigentlich genau anders.

Es ist überhaupt nicht gelaufen. Und ich habe dann gemerkt, das funktioniert einfach für mich im Kopf nicht. Ich bin so ein ganz oder gar nicht Mensch.

(5:37 - 5:54)

Und wenn ich hier 40, 50 Stunden arbeite, also da an der IT vorher, das war jetzt schon auch ein bisschen anspruchsvollerer Job, dann kann ich nicht am Wochenende nur Vollgas geben für mein eigenes Business. Und dann war halt eben genau das, okay, ich muss jetzt diesen Schritt gehen und das machen. Habe dann mir aber auch wirklich viel Zeit gelassen, das fortzubereiten.

(5:54 - 6:10)

Also eben dieses Jahr ist jetzt einiges passiert, viele Gedanken, die will ich ausbauen. Und für mich hat es, bevor ich wirklich mit Herzstuben angefangen habe, habe ich erst mal so einen Markenworkshop gemacht. Und da habe ich erst mal geguckt, okay, wer bin ich? Also ein bisschen auch in die Persönlichkeit rein.

(6:10 - 6:20)

Wie will ich mich von anderen abheben? In welche Richtung soll das gehen? Und das war eigentlich so die Grundlage von allem. Und dann hat mir das einfach auch mehr Selbstvertrauen gegeben. Und dann sagen, okay, jetzt kann es losgehen.

(6:20 - 6:26)

Ja, richtig cool. Voll spannend, das auch immer mit zu verfolgen, finde ich. Was da vielleicht noch ganz, ganz wichtig ist.

(6:26 - 6:37)

Ich habe am Anfang so die Vorstellung gehabt, ah ja, ich lasse mir jetzt Zeit, ich bereite alles super perfekt vor. Und wenn alles perfekt ist, dann geht es los. Irgendwann wird man da lockerer und merkt, perfekt gibt es einfach nicht.

(6:37 - 6:49)

Also dieses klassische Pareto-Prinzip, ach, 80 Prozent muss reichen. Das Ja habe ich da auch gebraucht, um dann festzustellen, dass nicht immer alles perfekt sein muss. Wie gestartet man unperfekt, bevor man gar nicht startet.

(6:49 - 6:51)

Richtig, ja. Das sage ich auch immer. Das kennst du auch, ja.

(6:52 - 6:59)

Ja, genau. Dann startest du wirklich nie, wenn du dir immer denkst, du willst erst alles perfekt machen, weil du weißt es ja auch noch gar nicht. Du weißt ja gar nicht, was das Perfekt ist.

(6:59 - 7:04)

Das stimmt. Das kommt ja auch dazu. Das hat sich jetzt im Laufe der Zeit auch schon ganz oft verändert, ja.

(7:05 - 7:17)

Ja, ja, voll. Gibt es etwas, was du jetzt anders machen hättest wollen? Puh. Oder würdest du es genauso wieder machen? Es gibt schon hier und da ein paar Sachen, wo ich mir denke, ach, das hätte man vielleicht anders machen können.

(7:17 - 7:32)

Das sind so ein paar Kleinigkeiten. Zum Beispiel, ja, ich habe schon ein paar Mal darüber nachgedacht, ob ich vielleicht früher Mitarbeiter einstellen sollen hätte, weil ich dann auch irgendwann an einen Punkt gekommen bin, wo es zu viel geworden ist. Und ja, schon so ein paar Gedanken.

(7:32 - 7:41)

Aber im Endeffekt ist meine Grundeinstellung, dass schon alles richtig war, so wie es war. Und dass das schon alles seine Gründe gehabt hat. Und ja, ich glaube, ich würde es nochmal genauso machen.

(7:42 - 7:48)

Ja. Und man lernt ja dadurch auch immer dazu. Das heißt ja immer, du musst auch Fehler machen, um daraus dann wieder zu lernen.

(7:49 - 8:00)

Und ja, einfach wieder zu wissen, okay, so wäre es besser gewesen. Aber das hättest du nicht gelernt, wenn du diese, in Anführungsstrichen, falsche Abzeichnung nicht gegangen wärst. Das ist, habe ich feststellen müssen, ist in der Theorie immer ganz toll.

(8:00 - 8:18)

Und der Spruch war mir von Anfang an klar, dass das so ist. Aber in der Praxis ist es dann doch schwer, das zu akzeptieren, habe ich feststellen müssen. Wir haben uns da ja auch schon mal ausgetauscht, dass wir beide nicht gerne Fehler machen und sehr schlecht sind darin, dasselbe zu akzeptieren, dass man einfach auch mal was falsch macht.

(8:18 - 8:28)

Das ist halt so, wir sind ja nur Menschen. Und darum finde ich es immer ganz gut. Also das war bei mir auch ein ganz großer Schritt, schon bevor ich dann wirklich selbstständig, also mit meinem eigenen Verein mal selbstständig gemacht habe.

(8:28 - 8:38)

Schon davor habe ich mich aktiv nach Netzwerken umgeschaut. So haben wir uns ja kennengelernt, weil das war eins mit das erste Netzwerktreffen. Und da haben wir dann weitergemacht, weil die Automatik hat das einfach so Gespräche gut.

(8:38 - 8:49)

Also dir zu sagen, ach, akzeptier doch die Fehler einfach, und das gehört dazu, ist natürlich leichter, als mir das selber zu sagen. Und der Austausch, der hat mir einfach extrem viel geholfen. Auch zu sehen, hey, bei anderen ist das auch ganz normal.

(8:50 - 9:02)

Ich erinnere mich da an Situationen, wo ich fix und fertig war wegen so bestimmten Themen. Und dann in so einem Netzwerk mit ein paar Leuten zusammengesessen bin, die schon länger selbstständig sind. Und die haben dann gesagt, ja, was hast du denn? Das ist doch ganz normal.

(9:02 - 9:18)

Und dadurch, dass es für die so ein Witz war, habe ich es dann auch besser akzeptieren können. Voll, das hilft einem echt total, sich mit anderen auszutauschen. Und halt auch, weil du ja oft in deinem eigenen Umkreis nicht viele Selbstständige hast, auch andere, also Freunde oder Bekannte, die halt in der Anstellung sind.

(9:19 - 9:25)

Mit denen kannst du auch nicht so darüber sprechen. Oh ja, das kenne ich. Ich bin beschwert, dass ich vom Finanzamt nur keine Steuernummer habe.

(9:25 - 9:35)

Und meine Freunde haben mir angeschaut und sich überlegt, was ich eigentlich für Probleme habe. Sie haben ja gerade eine Hochzeit zum Planen und das weiß ich was alles. Und wir waren da irgendwie in zwei ganz anderen Welten unterwegs.

(9:36 - 9:45)

Stimmt, das hast du mir auch schon mal erzählt. Im Privaten einfach, dass sich da ja auch schon was ändert. Von der Einstellung her und was du halt für Themen hast.

(9:47 - 9:59)

Ja, und wenn du da alleine bist mit den Themen, ist es einfach schwierig. Es tut einfach super gut, sich mit anderen Leuten da zu unterhalten. Und manchmal, es geht gar nicht unbedingt immer um Tipps, es geht da oft einfach darum, ah ja, ich kenne das, mir geht es auch so.

(9:59 - 10:23)

Das ist ganz normal, dass du weißt, okay, du machst ja nicht alles falsch und du bist ja nicht auf dem falschen Weg, sondern das gehört einfach dazu, eine Selbstständigkeit. Und das tut immer ganz gut, so ein Gespräch. Fallen dir da gerade so ein paar Hürden ein, was war, wo du jetzt sagen könntest, das wäre der Tipp dafür oder einfach vielleicht mal den Leuten zu erzählen? Also ganz schwierig finde ich den finanziellen Aspekt.

(10:23 - 10:29)

Gut, das ist mir auch schon immer wichtig gewesen. Ich habe schon gesagt, ich habe immer gut Geld verdient. Das heißt, es war einfach immer was da.

(10:29 - 10:53)

Und ich habe natürlich schon mir im Voraus dann auch einiges angespart und habe geguckt, dass das dann das Puffer da ist, dass sie eine gewisse Zeit da damit klarkommen. Aber wenn erstmal keine Einnahmen kommen, es kamen aber länger keine Einnahmen, wie ich das gedacht habe, und irgendwie war das Geld dann doch schneller weg, wie geplant. Also das war so eine ganz große Hürde, das Finanzielle irgendwie hinzukriegen, weil du kannst es halt nie hundertprozentig planen.

(10:53 - 11:02)

Da kannst du noch so einen guten Businessplan haben. Wie hat man gesagt, das, was du dir da errechnest an Ausgaben, musst du verdoppeln. Und das, was du dir am Puffer denkst, musst du auch verdoppeln.

(11:02 - 11:14)

Da kannst du vielleicht irgendwie hinkommen. Aber das war für mich so ein riesengroßes Thema. Da würde ich einfach sagen, dass man sich da im Voraus viele Gedanken machen soll, was man da auch als Backup quasi hat.

(11:14 - 11:25)

Also ob man vielleicht nur ein paar Plan B-Varianten hat, wo man nur Geld herkriegen kann. Zum Beispiel, keine Ahnung, von Familienmitgliederleihung oder wie auch immer. Das war bei mir ein ganz großes Thema am Anfang.

(11:26 - 11:40)

Lag aber, wie gesagt, auch daran, dass ich halt einfach mit der Aufträge, also sagen wir mal so, mein Einstieg in die Immobilienbranche war ein blöder Einstieg. Da war gerade eine sehr angespannte Zeit. Das habe ich auch gewusst und habe gedacht, ah ja, wenn ich da durchkomme, dann halte ich alles aus.

(11:41 - 11:56)

Bin da relativ locker dran gegangen, aber war dann doch gar nicht so locker perfekt. Genau, da auf jeden Fall einen Plan machen, wie man das Ganze angehen kann. Und vielleicht im Voraus schon mal überlegen, was man für Backup-Optionen noch haben könnte.

(11:57 - 12:13)

Die andere Herausforderung, aber das habe ich jetzt auch lernen dürfen, das geht nie weg, ist die Balance zum Halten zwischen Arbeit und Zeit. Also entweder hat man viel Zeit und weiß gar nicht, was man machen soll, macht ganz viele Akquise, weil man keine Aufträge hat. Und es passiert einfach nichts.

(12:14 - 12:23)

Und du denkst dir so, was soll ich denn machen? Und gibst Vollgas und es kommt einfach nichts zurück. Das heißt, dir fehlen irgendwie die Einnahmen. Und dann gibt es die Phasen, wo du so viele Aufträge hast, dass du gar keine Zeit hast, alle abzuarbeiten.

(12:24 - 12:30)

Und da immer so das richtige Level zu finden, das finde ich sehr, sehr schwierig. Aber ich habe mir sagen lassen, das bleibt immer in der Selbstständigkeit. Ah, okay, gut.

(12:32 - 12:48)

Ja klar, die Schwankungen hast du ja eh immer drin, denn du weißt nie, was im nächsten Monat passiert, sozusagen. Ja, das sind auch so politische Sachen oder beim Mobilmarkt natürlich ein großes Thema, Heizkostengesetze und das weiß ich. Oder Zinsen schwanken, das wirkt sich natürlich direkt aus.

(12:48 - 12:58)

Ja. Oder, ja, das hat ja eigentlich jeder, das ist vielleicht saisonal unterschiedlich oder sowas. Klar, und bei dem Finanzthema kommt es ja auch wieder auf die Branche drauf an, was du machst.

(12:58 - 13:10)

Ob du da eben viel Geld auch, sag ich mal, für den Einstieg brauchst oder ob du nur einen Laptop brauchst und Internetzugang fertig. Das stimmt, ja. Aber klar, im Immobilienbereich sind es halt einfach nochmal andere Summen, die da mit reinspielen.

(13:10 - 13:21)

Ja, wobei es gut ist, dass ihr da jetzt keine Waren kaufen müssen habt. Weil wir müssen ja erstmal Ware kaufen, da muss man sich dann schon eh überlegen, wie man es angeht. Wobei, das sind die Banken auch wiederum, offene Kredite auszustellen.

(13:21 - 13:27)

Okay, ja. Also da gibt es natürlich auch sehr viele Förderprogramme. Ich habe mir damals auch ganz viel informiert, was es denn alles gibt.

(13:27 - 13:39)

Und gerade, wenn man jetzt im digitalen Bereich unterwegs ist, gibt es auch so bestimmte Förderungen oder gab es zumindest zu dem Zeitpunkt. Da muss man auch ein bisschen schauen, wo ist man unterwegs und sich dann auch beraten lassen an der Stelle. Ja.

(13:40 - 13:54)

Wir könnten ja eigentlich für die Leute, die aus der Region sind, mal ein paar Netzwerke und Stellen aufzählen, wo man sich hinwenden kann. Also egal, ob Netzwerk oder auch Beratung. Hier aus dem Raum Kempten, Allgäu, wo man sich überall melden kann.

(13:54 - 14:03)

Ich glaube, da bist du noch bei mir ein paar, ja? Ja. Magst du mal anfangen? Also mit Netzwerken, da war ich ja sehr aktiv. Also wir haben uns ja kennengelernt damals in der Gründervilla.

(14:04 - 14:12)

Das ist quasi ein Co-Working-Space, das immer so offene Netzwerke haben, der hat. Das war eher so die Gründerszene, würde ich jetzt mal sagen. Was jetzt der neue Areal heißt.

(14:12 - 14:20)

Das stimmt, genau, danke. Ich habe mir gerade überlegt, wie es heißt. Dann bei den Allgäuer Unternehmerinnen sind wir inzwischen beide und sogar beide im Vorstand.

(14:20 - 14:27)

So was machen, machen wir es gescheit. Genau. Genau, also das ist ein Netzwerk ja für Unternehmerinnen im Allgäu.

(14:27 - 14:38)

Also gerade ja für Frauen, die sich selbstständig machen oder gemacht haben. Finde ich auch sehr gut. Sehr gemischte Branchen, ganz unterschiedliches Alter, ganz unterschiedliche Dauer von der Selbstständigkeit.

(14:39 - 14:49)

Und genau, dann bin ich noch bei BNI, Business Network International. Ein internationales Netzwerk, wo hier in Kempten eine Regionalgruppe hat. Da warst du ja auch schon öfters mit dabei.

(14:50 - 15:09)

Genau, sind auch ganz gemischte Branchen und nicht nur für Gründer, sondern einfach insgesamt Selbstständige und Unternehmer hier in der Region. Und da steht auch der Austausch und eben das gegenseitige Voranbringen und Unterstützen steht da im Fokus. Dann war ich bei VGSD, gibt es was in Kempten, Regionalgruppen, ist auch ein deutschlandbreites Netzwerk.

(15:10 - 15:17)

Ich finde Allgäu Digital auch richtig cool. Bei Allgäu Digital waren wir noch. Die haben auch immer super Vorträge, auch so Podiumsdiskussionen.

(15:18 - 15:28)

Dann vielleicht auch zur IHK allgemein, um sich zu erkundigen über bestimmte Themen. Das stimmt, die IHK, die hat mir letztens auch sehr weitergeholfen. Also nicht nur in der Gründungsphase, sondern generell.

(15:28 - 15:43)

Die hat mir oft viel zu wenig im Blick, also wenigstens so, aber letztens auch ein Problem gehabt, dann habe ich da einfach mal angerufen und denen super weiterhelfen können. Die sind auch total nett und eigentlich genau für sowas da. Genau, die kann man sich auch mal wenden.

(15:43 - 15:54)

Und es gibt auch ganz oft so Branchenverbände. Also bei mir im Immobilienbereich ist das zum Beispiel der IVD, das ist der Deutsche Immobilienverbund. Da gibt es eigentlich in allen Branchen irgendwas.

(15:54 - 16:13)

Du bist, glaube ich, auch in einem Marketingclub, oder? Das ist ja auch von Kempten. Genau, ich bin auch noch in dem Netzwerk Kultur, Kreativ, Wirtschaft, Allgäu heißt das. Da geht es halt sehr um kreative Berufe, wo man sich auch einmal im Monat trifft, auch oft mal Firmenbesuche macht, finde ich auch ganz cool, um hinter die Kulissen von anderen Firmen zu schauen.

(16:14 - 16:23)

Also da gibt es schon einiges. Da kann man echt einfach mal googeln und gucken, was es für seine Branche so gibt. Und ich finde es wichtig, einfach auszuprobieren, überall mal hinzugehen und gucken, wo fühlt man sich wohl.

(16:24 - 16:39)

Am Anfang war ich, glaube ich, bei allen möglichen Veranstaltungen und habe mir dann halt irgendwann die herausgekriegt, wo ich gesagt habe, okay, da fühle ich mich wohl, das passt irgendwie. Ja, auch speziell für Frauen gibt es ja die Frauenabende, wo wir jetzt auch schon öfter waren, die veranstaltet werden. Also, genau.

(16:40 - 16:47)

Und natürlich auch die Coworking-Offices. Die sind ja auch ein guter Netzwerkort sozusagen. Stimmt, genau da sitzen wir gerade.

(16:47 - 16:56)

Da sitzen wir gerade im Einstein in Kempten. Sehr cool. Dann hoffen wir, dass euch das mal weiterhilft an Netzwerken.

(16:57 - 17:14)

Eine spannende Frage hätte ich noch an dich. Ich bin gespannt, ob du sie ad hoc beantworten kannst. Aber ich habe das in der letzten Folge auch mal schon erwähnt, dass es oft nicht nur an die Motivation ist, die einen weiterbringt, weil die Motivation ist mal da und kann aber auch mal weg sein in schlechten Zeiten quasi.

(17:15 - 17:57)

Das ist aber oft das Tiefste. Warum ist das ein Antrieb? Warum man das Ganze überhaupt macht? Und ich finde das manchmal gar nicht so leicht, da reinzugraben, warum man das eben tut. Hättest du da gerade eine ad hoc Antwort drauf? Also das mit dem Warum, das finde ich auch ganz, ganz wichtig, damit man weiß, wieso tut man sich das eigentlich alles an? Und ich habe festgestellt, du kommst automatisch, wenn du dich selbstständig machst, ganz viel mehr zu Themen in Berührung, wo einfach auch deine komplette Persönlichkeitsentwicklung nochmal hochkommt, weil du dann eben dich fragst, wieso mache ich das eigentlich? Und dann kommt das eine zum anderen und du weißt, das war bei dir ähnlich, dass dann ganz viele Themen auf einmal hochkommen, wo dann einfach da auch mit unterstützt, wenn man die angeht.

(17:58 - 18:15)

Und da muss ich gerade an unseren Vortrag denken. Wir haben ja beide bei den Algeunternehmerinnen und Algeunternehmerinnen letztens einen Vortrag gehalten zum Thema VisionBoard. Und das ist bei mir auch, ich kannte die Methode vorher schon, dass man sich überlegt, wieso mache ich das? Was will ich erreichen? Und sich das eben für Bildsicht aufhängt, also als VisionBoard.

(18:16 - 18:31)

Und das wurde jetzt in der Selbstständigkeit nochmal gestärkt und fand ich ganz toll, wo wir letztens bei den Algeunternehmerinnen auch die Methode vorgestellt haben, weil das hilft mir auch. Also mein VisionBoard hängt im Bad, ich gucke ihn natürlich immer hin. Und das motiviert dann natürlich schon für den Tag auf jeden Fall.

(18:32 - 18:45)

Also das kann ich jedem empfehlen, sich da mal Gedanken zu machen. Weil ja es kommen Phasen, die nicht so gut sind und dann hilft das auf jeden Fall, wenn man da drauf gucken kann und weiß, wieso man das Ganze macht. Wieso man das macht, ja das stimmt.

(18:46 - 19:08)

Wobei, was ich auch schon festgestellt habe, also das hat man mir auch schon immer gesagt und das habe ich auch selber auch schon feststellen dürfen, man setzt sich Ziele. Und ganz viele sagen, naja, wenn du das Ziel erreicht hast und fällst irgendwie oft in so ein Loch, oder dann ist halt ganz wichtig, dass man sich dann auch überlegt, wie soll es dann weitergehen. Das ging mir nämlich auch schon so, dass ich dann denke, okay, habe ich erreicht und was jetzt? Dann muss man aufpassen, wenn man motiviert ist.

(19:08 - 19:26)

Wenn du ein VisionBoard zum Beispiel nicht, wenn du das schon erreicht hast, dann kannst du dir überlegen, okay, wie geht es weiter oder was steckt noch dahinter? Und ich habe einfach gelernt, dass das so ein kontinuierlicher Prozess ist. Also nicht nur am Anfang, also ich habe ja erzählt, ich habe so einen Markenworkshop gemacht, wo ich mich mit Persönlichkeitsentwicklung auch beschäftigt habe, dass es dann auch zu mir passt. Das geht einfach immer weiter.

(19:27 - 19:41)

Und das ist, glaube ich, ganz sicher, wenn man am Anfang steht oder schon seit Jahren selbstständig ist, gehört immer dazu. Voll. Dein tiefstes Warum ist vielleicht immer das Gleiche sozusagen, dein Antrieb, warum du es machst, aber dann ändern sich ja auch wieder, ändern sich ja eben die Ziele wieder, wie du schon sagst.

(19:41 - 19:55)

Also dann möchte ich ja das erreichen, aber im nächsten Jahr möchte ich mich steigern und dann eben das Nächste erreichen. Oder es kann ja auch, es muss ja auch keine Zahl sein, es können ja auch Reiseziele sein oder private Ziele einfach allgemein. Aber warum stehst du jeden Tag auf sozusagen? Genau.

(19:56 - 20:11)

Und ich finde, das konnte man sich oft oder konnten wir uns in dem Fall halt in der Anstellung nicht erfüllen, das Warum. Und wenn das halt lange Zeit ja nicht gehört wird, irgendwann schreit es. Wir haben auch viele Reiseziele und mit 30 Tagen Urlaub ist das ein bisschen schwierig.

(20:12 - 20:25)

Ja, das stimmt. Und ich spreche da auch ganz oft mit verschiedensten Leuten drüber, dass das Leid oft nur nicht groß genug ist, warum man den Schritt nicht geht. Und ich habe das am eigenen Leid ja auch bei mir gespürt.

(20:25 - 20:47)

Du bist halt in deiner Anstellung, du bist in deinem täglichen Doing und erst wenn das Leid so groß ist, dass du dir denkst, nee, will ich so nicht mehr, dann fühlt sich das gar nicht mehr so schlimm an, wie der Mut, sich den neuen Schritt zu trauen sozusagen. Kennst du das auch? Also das Leid war bei mir nicht so groß. Bei mir war es doch eher mehr der Antrieb auf das, was kann da noch kommen.

(20:48 - 20:59)

Weil eigentlich wollte ich meinen Job vorher schon mögen und das hat mir die Entscheidung noch ein bisschen schwieriger gemacht. Und ich habe das an sich gern gemacht. Ich habe mir gedacht, war das jetzt alles? Da war ich mir so, da kann ja auch noch mehr draus werden.

(21:00 - 21:16)

Und ich habe mir auch gedacht, ja mei, lieber probiere ich es jetzt aus, sonst geht es schief, wie dass ich mit 60 sagte, wie wäre mein Leben gewesen, wenn ich das dann irgendwann mal gemacht hätte. Und ich habe mir auch gedacht, ja mei, zur Not kann ich immer nur zurück in die Festanstellung gehen. Und das hat mich auch ziemlich beruhigt, dieses, ja mei, zur Not kann ich immer nur zurück.

(21:17 - 21:30)

Das war für mich auch der Gedanke. Genau, immer so, was ist denn der worst case? Der worst case ist, du musst dir halt wieder irgendwie einen Job suchen, aber das sollte schon einigermaßen machbar sein. Und dann hast du es zumindest probiert und sagst nicht, ja was wäre wenn.

(21:30 - 21:51)

Genau, ja. Sich da zu überlegen, was könnte im schlimmsten Fall passieren, springe ich jetzt hier gerade von der Brücke, blöd gesagt, oder geht es nur darum, mal in der Nebentätigkeit was selber auszuprobieren und sonst zu sagen, nee, war jetzt auch nicht meins. Kann ja auch sein, dass es einem einfach vom Doing dann doch nicht liegt, aber meistens entwickelt es sich ja ins Positive.

(21:54 - 22:22)

Was mich auch noch brennend interessieren würde, wie war denn deine Umstellung? Oder wie war denn für dich die Umstellung damals, auch dann für sich selber Verantwortung zu nehmen? Das ist ja dann doch nochmal anders, wenn du auf einmal an deinem eigenen Schreibtisch sitzt und denkst, so, jetzt bin ich hier selbstständig und was tue ich denn jetzt? Wie organisieren wir denn jetzt? Genau so war das. Was mache ich denn jetzt eigentlich? War schon extrem. Also gut, ich hatte davor jetzt nicht so einen stark strukturierten Arbeitsablauf.

(22:22 - 22:36)

Also ich hatte zum Beispiel Gleitzeit, war da schon ziemlich flexibel. Ich war öfters mal auf Dienstreisen, da hat man da auch jetzt nicht so diese klassische jeden Tag das Gleiche, die Routine gehabt. Aber in der Selbstständigkeit bist du halt komplett flexibel, komplett selber verantwortlich.

(22:37 - 22:46)

Das war schon ein bisschen schwierig, da Struktur reinzubringen. Also am Anfang war das schon so ein bisschen chaotisch und ich habe zum Beispiel auch ganz oft nachts gearbeitet. War irgendwie für mich so die beste Zeit.

(22:47 - 22:55)

Und dann dafür am nächsten Morgen wieder irgendwie nicht so in Schwung kommen am Tag. Ja. Und das war schon schwierig, da Struktur reinzubringen.

(22:55 - 23:09)

Und da habe ich dann auch oft an meiner Selbstdisziplin zweifelt und dann da auch verschiedene Ansätze ausprobiert. Hab gedacht, gut, dann machen wir halt jeden Früh irgendwie einen Spaziergang, dass der Kreislauf dreimal in Schwung kommt. Das ging dann so lange gut, bis das Wetter scheiße geworden ist.

(23:10 - 23:20)

Sehr cool. Ihr habt mir gerade einen kurzen Moment gesagt, ob ich die Idee cool finde, bis der Impuls mit dem schlechten Wetter kam. Ich muss sagen, ich habe mich im Oktober selbstständig gemacht.

(23:20 - 23:28)

Das war dann ziemlich bald Winter. Ja, blöd. Ja, und so muss man halt einfach viele Sachen ausprobieren und gucken, wie man es irgendwie hinkriegt.

(23:29 - 23:48)

Was mir auch sehr geholfen hat, war dann auch ein Büroarbeitsplatz. Das habe ich eigentlich von Anfang an dann schon gehabt, weil die ganze Zeit daheim alleine sitzen, hat es dann irgendwie doch nochmal schwieriger gemacht. Und wenn du halt ein Büro hast und dann dahin fährst zum Arbeiten, dann nimmst du dir ein paar Ziele mit, was du an dem Tag erreichen willst.

(23:48 - 23:55)

Und dann sitzt du da hin und machst das einfach. Wobei da wiederum das Schwierige war, dass ich mir immer zu viel vorgenommen habe. Dann am Abend deprimiert war, dass ich es nicht hinkriege.

(23:56 - 24:13)

Also auch da muss man gucken, dass man so eine Balance findet, dass es motiviert, dass es Struktur gibt, aber dich nicht demotiviert, weil dann doch zu viel vorgenommen wird. Sehr cool. Hast du noch einen letzten Gedanke oder Tipp an unsere Zuhörer? Ja, einfach mal machen.

(24:14 - 24:23)

Also der Worst Case, der ist nicht so schlimm. Da haben wir in Deutschland eine sehr, sehr komfortable Ausgangssituation. Weil auch wenn es schief geht in Deutschland, muss keiner unter der Brücke leben.

(24:24 - 24:28)

Also da kann nicht so viel passieren. Wir fallen hier sehr, sehr weich. Wir haben auch Fallen.

(24:29 - 24:43)

Und wirklich auch mit vielen anderen Reden. Zum Beispiel letztens Abend ein Krediteur mir gesagt hat, er war selbstständig, ging schief, hat Privatinsolvenz angemeldet und ist jetzt auch glücklich. Also der hat jetzt einen ganz anderen Weg eingeschlagen, ist aber jetzt super glücklich damit.

(24:43 - 24:49)

Und er wird auch alles wieder genauso machen. Also Tipp, einfach mal machen. Sehr cool.

(24:51 - 24:56)

Dann vielen Dank dir. Ja, danke, dass ihr dabei seid. Ich hoffe, das hat motiviert.

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