Warum ich mich selbst lange klein gehalten habe
Shownotes
Diese erste Folge ist aus einem ganz bestimmten Gefühl entstanden: dem Gefühl, nach außen zu funktionieren – und innerlich zu spüren, dass da mehr ist.
Ich erzähle dir, warum ich mich lange selbst klein gehalten habe, wie leise Unzufriedenheit entsteht und warum innere Stimmen wie „Sei doch dankbar“ uns oft davon abhalten, ehrlich hinzuschauen.
Ein Trauerfall in meiner Familie wurde schließlich mein Wendepunkt. Er hat mir klar gemacht, wie begrenzt unsere Zeit ist – und dass Nicht-Losgehen auch eine Entscheidung ist.
Diese Folge ist für dich, wenn du spürst, dass dein aktuelles Leben nicht dein volles Potenzial widerspiegelt und du dich nach einem freieren, selbstbestimmteren Weg sehnst.
✨ In der nächsten Folge spreche ich darüber, warum ich ohne perfekten Plan losgegangen bin – und warum genau das kein Nachteil war.
stay inspired, Arabella Instagram: @arabella.creativeoffice Website: www.arabella-creativeoffice.de
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Dein aktuelles Leben spiegelt nicht dein volles Potenzial wieder, dann bist du hier genau richtig. Willkommen bei Femreis, Business, Mindset und Mut für deinen Weg in die Selbstständigkeit. Ich bin Arabella, Kotkass-Expertin und Gründerin meines Untermilmens Creative Office.
In diesem Podcast bekommst du klare Business Strategien, Mindset Impulse und ehrliche Gespräche mit Frauen, die ihren Traum von Unabhängigkeit leben. Wir sprechen über Gründung, finanzielle Selbstbestimmung und die innere Haltung, die es braucht, um wirklich für sich loszugehen. Femreis ist dein Raum für Klarheit, Mut und Wachstum.
Verrein, abonniert den Podcast und lass uns gemeinsam wachsen. Schön, dass du heute hier bist. Dass du hier gerade diese Folge hörst, ist kein Zufall.
Denn dieser Podcast ist aus einem ganz bestimmten Gefühl heraus entstanden. Und genau darüber möchte ich heute mit dir sprechen. Ich nehme dich heute mit, hinter die Kulissen, wer ich bin, warum ich diesen Podcast mache und was du hier in Zukunft für dich mitnehmen kannst.
Mein Name ist Arabella. Ich war schon immer jemand, der Menschen zuhört, nicht oberflächlich, sondern echt. Ich habe früh gemerkt, Stimmen transportieren so viel mehr als Worte.
Mein Weg war nicht geradlinik. Ich habe ausprobiert, verworfen, neu begonnen. Kreativ, strukturiert, intuitiv, oft alles gleichzeitig.
Und irgendwann habe ich verstanden, meine Stärke liegt nicht darin, laut zu sein, sondern darin, anderen zu helfen, gehört zu werden. Es gab einen Punkt, an dem ihr klar wurde. Viele Menschen haben so viel zu sagen, aber sie finden keinen Raum dafür.
Social media ist laut, schnell, flüchtig. Und oft bleibt genau das auf der Strecke, was eigentlich zählt, die Tiefe. Ich wollte einen Ort schaffen, an dem Gedanken Raum haben, an dem man zuhören darf und an dem man sich nicht verstellen muss.
Dieser Podcast ist genau daraus entstanden. Der Podcast ist für dich, wenn du spürst, da ist mehr in mir als ich gerade lebe. Wenn du die Tiefe wünscht, statt Dauerbeschallung.
Wenn du echte Geschichten hören willst, keine perfekten Versagen. Erst nicht für Menschen, die schnelle Antworten wollen, sondern für die, die bereit sind, ehrlich hinzuhören. In diesem Podcast erwarten dich persönlich Gedanken, Erfahrungen, Gespräche.
Mal ruhig, ehrlich, vielleicht auch mal umbequem. Es wird Solofolgen geben, sowie diese hier und Gespräche mit Menschen, die ihren eigenen Weg gegangen sind, nicht um dir zu zeigen, wie du leben sollst, sondern um dir Impulse zu geben, damit du deinen eigenen Weg klarer siehst. Wenn du machst, werde ich dir um.
Nimm dir das mit, was dich für dich stimmig anfühlt. Und vielleicht ist dieser Podcast genau der Raum, den du dir gerade selber noch nicht erlauben kannst. Ich möchte hier noch tiefer einsteigen und dir meine Gedanken dazu teilen.
Vielleicht kennst du dieses Gefühl. Du funktionierst, du gehst arbeiten, du machst dein Job. Und von außen sieht alles eigentlich ganz okay aus.
Aber innerlich wird sich irgendwas nicht mehr richtig an. So war es bei mir. Ich war nicht komplett unglücklich, aber auch nicht erfüllt.
Er so ein leises und zufrieden sein. So eins, das man gut wegschiebt, weil man sagt, andere Hand ist doch schlimmer, sei doch dankbar. Und genau da beginnt das Kleinhalten, nicht laut, nicht dramatisch, sondern ganz instillen.
Ich habe mir selbst eingeredet, dass das halt normal ist, dass Arbeit eben Arbeit ist und dass dieser Wunsch noch mehr vielleicht einfach unrealistisch ist. Ich weiß noch genau, wie meine innere Stimme damals geklungen hat. Die gesagt hat, jetzt reißt ich mal zusammen, du hast doch einen sicheren Job, sei froh, dass du überhaupt Arbeit hast und gleichzeitig war da diese andere Stimme leise, aber konstant.
Die gesagt hat, da ist mehr, das kann doch nicht alles gewesen sein. Du wirst ein anderes Leben, aber weißt du, was ich gemacht habe? Ich habe diese Stimme ignoriert, nicht einmal, nicht paar Wochen, sondern über einen längeren Zeitraum. Nicht, weil ich faul war, sondern weil ich Angst hatte, Angst davor, was andere denken könnten, Angst davor zu scheitern, Angst davor, mir selbst einzugestellen, dass ich unzufrieden bin.
Denn in dem Moment, in dem man das einmal ehrlich ausspricht, kann man es nicht mehr zurücknehmen. Ich habe mich damals ständig verglichen mit Frauen, die selbstständig waren, die Mutig wirkten, die ihr Ding gemacht haben. Und statt mich inspirieren zu lassen, habe ich mir gesagt, die sind halt anders, die haben halt mehr Selbstvertrauen, die können das nicht.
Ich habe Ausreden gesammelt, wie so eine innere Liste, kein perfekter Plan zu wenig Erfahrung, zu unsicher, zu sensibel, zu viel Angst. Und vielleicht erkennst du dich da gerade wieder, vielleicht hast du auch schon oft gedacht, eigentlich könnte ich, aber dann kam sofort dieses große Aber, und dieses Aber hat bei mir sehr lange gewonnen. Mein Wendepunkt war kein motivierendes Zitat und kein jetztändere ich alles.
Mein Wendepunkt kam durch einen Trauerfall in meiner Familie. Ein Moment, der mir brutal ehrlich gezeigt hat, wir haben nur dieses eine Leben und wir haben nur diese eine Zeit. Morgen ist nicht garantiert, nächste Woche auch nicht.
Und plötzlich war der Gedanke da, warum warte ich eigentlich noch, worauf warte ich eigentlich noch? Warum halte ich an etwas fest, was mich innerlich klein macht? Warum schiebe ich meinen Wundsch nach einem freien, selbstbestimmten Leben immer weiter weg? In diesem Moment wurde mir klar, nicht loszugehen ist auch eine Entscheidung und zwar eine gegen mich. Und das war für mich viel beängstigender als jedes Risiko. Damals im Herbst habe ich dann mein Entscheidung getroffen, nicht über Nacht, nicht leichtfertig, aber klar, ich habe gekündigt.
Und ab Februar war ich damals nicht mehr in Anstellung. Nicht weil plötzlich alle Zweifel weg waren, sondern weil ich verstanden habe, ich will mein Leben nicht länger auch später verschieben. Und das sag ich dir jetzt ganz ehrlich und trotzdem liebevoll.
Niemand wird kommen und die die Erlaubnis geben, loszugehen. Nicht ein Chef, nicht eine Familie, nicht ein Umfeld. Wenn du wartest, dass dich alles sicher anfühlt, wartest du sehr lange? Grund nein, das heißt nicht, dass du morgen kündigen musst oder alles riskieren sollst, aber es heißt, dass du aufhören darfst, sich selbst klein zu reden.
Selbst Zweifel verschwinden nicht durchs Warten, sie verschwinden durchs Handeln, nicht ohne Angst, sondern mit ihr. Wenn du also gerade in einem Job steckst, der dich innerlich leer macht und gleichzeitig diese Leise sehen sucht nach mehr spürst, dann bist du nicht falsch. Du bist nicht unn dankbar und du bist nicht allein.
Ich war genau da an dem selben Punkt mit den selben Gedanken, mit den selben Zweifeln, mit den selben Ausreden. Und wenn ich diesen ersten Schritt gehen konnte, dann kannst du das auch. Nicht perfekt, nicht sofort, aber ehrlich.
Dieser Podcast ist genau dafür da, für Ehrlichkeit, für Mut und Klarheit. Ich nehme dich mit auf meinem Weg. Ich spreche über das, was man nicht auf Social Media sieht.
Und ich zeig dir, dass Selbstständigkeit nicht bedeutet, keine Angst mehr zu haben, sondern trotz Angst los zu gehen. In der nächsten Folge sprechen wir darüber, warum ich keine Angst hatte und trotzdem gestartet bin. Und warum genau das kein Nachteil war.
Wenn du aus dieser Folge nur eingedanken mitten, dann vielleicht diesen. Wir haben nur dieses eine Leben und du darfst aufhören, deinen Wunsch nach mehr aufzuschieben. Schön, dass du da bist.
Danke fürs Zuhören und wir hören uns ganz bald in der nächsten Folge. Copyright WDR 2020
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